Mittwoch, 23. März 2011

Roadtrip Ostküste Tasmanien...4 Mädels, ein Campervan, ein Kleinwagen, 1 Zelt

So bin ich dann mit einem Tag Verspätung in Hobart angekommen um Carola, Nicole und Ursula zu treffen mit denen ich eine Woche unterwegs bin bevor ich meinen Blumen-job starte.
Bis jetzt hatten wir ne super Zeit, wir düsen die Ostküste Tasmaniens entlang, Campen jeden Abend ( zum Glück ist mein Van so gut ausgestattet dass er auch Zelt und Matratze hat) Also schlafen Mädels im Van und 2 im Zelt. Wir sind richtig abenteuerlich unterwegs..einfach auf free-campings mit nur nem Plumsklo...wir kochen auf unserem Feuer..ha...für was braucht man Männer?

Together again ;-)


Zelt, Campervan, Kleinwagen..was braucht man mehr?


Frühstück ..

Kochen auf dem Feuer

Fladenbrot..selber gemacht

und na klar...Marshmallows..wobei man sie nicht anzünden sollte

Und, na klar..es gab auch mal wieder eine tolle Pannengeschichte...Carola ist mit dem kleinen Leihwagen in ein Loch gefahren..und da saß das Auto dann auch fest..Girlpower half leider nüschts...aber Girls Ideen umso besser. Seil organisiert ( Carola hatte eins und ich auch), Leihauto an Elvis angebunden und tadaaaa, schon konnten wir weiterfahren ;-)



So ging es dann in einen der diversen Nationalparks hier um zu wandern und zu genießen.

Wineglass Bay

Wineglass Bay

Nicole, Carola, ich und Ursula

Bay of Fire



Die Woche ging leider viel zu schnell vorbei...aber wir hatten ne tolle Zeit und auch super Wetter!

Für die Zukunft noch ein paar Tipps.....die hingen in einem kleinen Fish&Chips restaurant...love it!




Tasmania

Tassie rocks! Die erste Nacht auf dem Campingplatz in Devonport verbracht und gleich einen tollen Tipp bekommen. An der Westküste stieg eine Surfmeisterschaft am Woende und da ich mich mit Carola + Freundinnen erst am Sonntag treffen wollte dachte ich ich geh mal schauen.
Die Fahrt war dann doch länger als ich dachte und ich kam erst am Samstag Nachtmittag in Marrawah an...tja und am Green Point Beach..kein Surfer in Sicht. Hmmm, was tun? Fragen wir doch mal die Jungs die da mit dem Jeep ankommen....jaja, am nächsten Strand haben wir Surfer gesehen...fahr da doch mal hin.
Also gut, ich dahin..und tatsächlich...4 Surfer...und ein paar Zuschauer...es sah aber ganz und gar nicht nach Wettbewerb aus....na, da saß ich nun, nach 4 Stunden fahrt und dachte vielleicht war das doch nicht so ne gute Idee. Hab meine Meinung aber ca. 10 min. später geändert als ich zu der Gruppe junger Leute gegangen bin und gefragt hab ob ich mich dazusetzen kann und prompt von Alice unter ihre Fittiche genommen wurde, allen vorgestellt wurde und auch gleich zum Campen eingeladen wurde. Ja, wir campen hier alle zusammen auf der Farm von einem Bekannten...komm doch mit. Wir müssen mal schauen ob wir deinen Van rein fahren können..aber wenn nicht...wir haben noch Platz im Zelt usw..NO Worries...
Naja, ich also mit..und auf halben Weg hab ich dann auch verstanden warum sie nicht sicher waren ob ich mein Auto rein bekomme...es ging über Stock und Stein, rauf und runter..( alle anderen hatten natürlich 4-rad antrieb ) ..naja, Elvis hatte bis zur Hälfte geschafft...dann haben wir dann doch entschieden ihn dort stehen zu lassen und so bin ich mit ihnen rein gefahren um „ mal zu schauen ob ich bleiben will“
Es war toll, direkt am Meer, voll ausgestattet mit Küchenzelt und Grill usw. einfach super. Gleich zum Abendessen eingeladen worden und so ca. 2 Stunden später kam der Farmer und teilte uns mit dass er uns leider einschließen muss da seine Küche verrückt spielen ob der vielen Fahrzeuge die da rumfahren. So konnten wir nicht mal mehr zum Van zurückfahren um mein Zeug zu holen.Also konnte ich ja gar nicht anders also bleiben ;-)
von allen Seiten wurde dann was ausgeliehen..Isomatte, Bettzeug, Kissen, Jacke...so, Julia war voll ausgestattet. Ne Zahnbürste wär noch schön gewesen..aber was solls.
Den Abend am Lagerfeuer mit Grillen, Gitarre, viel Gesang...toll!

Auf gehts zum Campen...


über Stock und Stein..bis gaaaanz nach unten ans Meer...und da hatten wir  schon 2/3 des Weges hinter uns...dort war das Lager




Profi-camping Lager


So wird gekocht..einfach alles aufs Feuer...lecker!

Bierchen direkt am Meer






Aus einer Nacht wurden 2, den Tag mit Surfen und anfeuern verbracht ( eine der Mädels, Hanna, nahm an der Meisterschaft teil) und auch gleich einen Job organisert da 2 der Jungs eine Blumenfarm haben und noch Leute brauchten.


Surf-competition..

Marrawah








Sonntag, 20. März 2011

The journey begins

Endlich..nach 2 Monaten in Sydney wird es Zeit für ein bisschen Natur!
Die erste Fahrt alleine in meinem neuen Zuhause: „Elvis“..so heißt mein neuer Beschützer...hoffe doch dass er mich nicht im Stich lässt, ging in die Blue Mountains. Das ist nicht so weit weg von Sydney und ein muss für jeden Australienbesucher.
Und in der Tat...erst als schon alles im Auto hatte hab ich entschieden wo genau ich hinfahre und in dem von mit nicht so gemochten Lonely Planet ( also...Stefan Loose ist 1000x besser!!!) fand ich dann genau das richtige: Flying Fox Hostel in Katoomba, wo ich in meinem Auto schlafen konnte und Bad und Küche mitbenutzen konnte.
Der Gastvater Ross fragte dann: „ How long are you going to stay?“ und ich ganz kleinlaut..“ I don´t know...maybe one night?“
Er schaute mich ganz ernst an und meinte nur: „ I don´t think so!“

Tja und wie ich mich versah war ich 4 Nächte dort und wäre am liebsten noch länger geblieben.
Es war echt toll. Gleich am ersten Abend hab ich Elke und Uta ( Mutter und Tochter aus Köln) und Esther aus Stuttgart kennengelernt. Eigentlich halte ich mich ja von diesen Deutschen die überall zu finden sind ( sagt mal ist denn eigentlich noch jemand übrig in Deutschland??) fern...aber mit Elke hab ich mich gleich so gut verstanden, da war das doch ganz nett. Zu 4 haben wir die nächsten 2 Tage verbracht und die Wentworth Falls und den Hanging Rock bewandert.

Na, hier kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen..



Hanging Rock..noch keine Touri-route...deshalb waren wir dort auch ganz alleine



Elke, Esther, Uta und ich beim rumalbern

Wentworth Falls




Tolle Landschaft, frische Luft, viele Wasserfälle und leere Wege, so war es doch sehr schön!




Mit Elke saß ich dann abends in unserem kuscheligen Hostel-wohnzimmer und hab Karnevals-lieder gesungen und an die Kölner gedacht.Ach, da wäre es doch mal wieder schön wenn man sich endlich beamen könnte...also wirklich, die Wissenschaft könnte mal ein bisschen hinmachen mit dieser Erfindung.

Als die 3 dann abgereist sind hab ich einen Tag alleine auf den Wanderwegen der 3 Sisters verbracht aber auch gleich am Abend neue nette Leute kennengelernt. Und wegen denen bin ich dann nochmal einen Tag länger geblieben...aber irgendwann muss man dann doch mal los und so ging es dann am 5. Tag Richtung Melbourne runter. Übernachtet hab ich auf free-campings, und in Melbourne durfte ich bei der Schwester von Ruth ( die nette Dame die uns in Neuseeland so geholfen hat) unterkommen.

Und gerade in diesem Augenblick sitze ich auf der Fähre nach Tasmanien , die Sonne strahlt und das Meer ist tiefblau.
Aber mehr dazu....next time ;-)